Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft
Ursprung
Abschlussexkursion Rom 3 AL
Bericht von Veronika Kohlbacher

Am Montag, dem 16.09.2019, starteten wir, der 3 Aufbaulehrgang, um ca. 22:00 Uhr mit dem Nachtzug Richtung Rom. Nach einer 12-stündigen Zugfahrt begrüßte uns die ewige Stadt am nächsten Morgen mit strahlendem Sonnenschein. Wir waren alle dankbar dafür, dass unser Hotel gleich gegenüber vom Bahnhof Termini lag und wir unser Gepäck somit nicht weit schleppen mussten.

Natürlich starteten wir dann auch gleich zu einer ausgiebigen Stadtführung los, die tagesfüllend war. Wir besichtigten den Trevi-Brunnen, das Pantheon, Forum Romanum und vieles mehr. Alles, was wir danach brauchten, war eine Dusche und etwas zu essen, doch so einfach war das nicht. Unser Klassenvorstand, Herr Stehrer, wollte uns unbedingt noch den Sonnenuntergang am Aventin, einem der sieben Hügel Roms, zeigen. Diesen kleinen zusätzlichen Spaziergang bereuten wir nicht, denn es war wirklich sehr schön. Am nächsten Morgen starteten wir in Richtung Goethe Museum. Davor bot sich uns noch der Anblick der Spanischen Treppe und auch ein Besuch im Legoshop musste sein. Dank unserer Deutschlehrerin Frau Eibl waren wir bereits gut über Goethe informiert und genossen den Aufenthalt im Museum sehr. Nachmittags fuhren wir für eine kleine Abkühlung nach Ostia. Wir erreichten den Strandort nach einer ca. 20-minütigen Zugfahrt und verbrachten dort noch ein paar gemütliche Stunden. Nicht zu vergessen ist auch der Mittwochabend, an dem wir uns den Petersplatz bei Nacht völlig menschenleer ansehen durften. Den Donnerstagvormittag verbrachten wir in der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations). Dort bekamen wir eine sehr interessante Führung durch das große Gebäude, bei der wir viel über die Ziele und Absichten der Organisation erfuhren. Der Blick von der Dachterrasse der FAO über ganz Rom beeindruckte die ganze Klasse sehr.

Der Nachmittag war ähnlich spannend, denn uns erwartete ein Empfang in der österreichischen Botschaft in Rom. Die Gesandte Bernadette Klösch gab uns einen Einblick in ihren Tagesablauf und berichtete uns von den diversen Tätigkeiten eines Botschafters. Besonders interessant für uns Ursprunger war natürlich der Vortrag von Landwirtschafts-Attaché Günter Walkner. Bei einer anschließenden kleinen Jause kam es noch zu sehr interessanten Gesprächen und wir verabschiedeten uns später gestärkt und mit einer Menge neuem Wissen.

Den krönenden Abschluss unserer Romreise am Freitag bildetet aber der Vatikan. Wir bekamen eine Führung durch die wunderschönen Vatikanischen Gärten und auch die vielen Mückenstiche, die wir dort bekamen, konnten unsere Begeisterung nicht lindern. Der Besuch der Sixtinischen Kapelle später war, trotz der langen Schlange vor dem Eingang, nicht weniger beeindruckend. Als wir dann im Petersdom standen, war die ganze Klasse für einen Moment sprachlos. Das Bauwerk überwältigte uns wegen seiner Größe und Schönheit alle miteinander. Da unser Zug erst um 19:00 Uhr abfuhr und bis dahin noch Zeit war, beschlossen wir, einen kurzen Abstecher zum Kolosseum zu machen. Als wir wenige Zeit später unser Zugabteil bezogen, freuten wir uns zwar alle schon wieder auf zu Hause, doch wir blickten auf eine eindrucksvolle, wunderschöne Woche zurück, die wir unseren zwei Begleitlehrern, Herrn Stehrer und Frau Eibl, zu verdanken hatten.


In diesem Sinne möchten wir Ihnen noch einmal unseren Dank für die Organisation und Durchführung unserer Abschlussreise aussprechen.

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Abschlussexkursion Österreichrundfahrt 5LW

Bericht von Sarah Dürnberger, Julia Lochner und Katharina Horngacher

Am Montag, dem 7.10.2019, machten wir uns, die 5. LW, bereits um 7:15 Uhr auf den Weg. Unser erstes Exkursionsziel lag in Hohenzell, denn dort besichtigten wir die Besamungsanstalt. Uns wurden viele Betriebsinformationen und Fakten präsentiert und mit einer privaten Stiershow endete unser Aufenthalt dort. Schon ging es weiter zur Brauerei Grießkirchen, wo uns eine interessante Brauereiführung mit anschließender Bierverkostung geboten wurde. Auch der nächste Programmpunkt lag in Grießkirchen: die Firma Pöttinger. Nach einer Besichtigung des Werkes und anschließender Verköstigung fuhren wir auch schon weiter, um unser letztes Ziel für den ersten Tag zu erreichen. So trafen wir am späten Nachmittag bei der Firma Multikraft in Pichl bei Wels ein und beschäftigten uns dort mit der Kraft der effektiven Mikroorganismen. Wir ließen diesen eindrucksvollen Tag in der Shoppingmeile Linz ausklingen und starteten den neuen Tag früh morgens voller Elan. Den Anfang machte das Steyr-Werk in Sankt Valentin. Nach einer kurzen geschichtlichen Einführung durften wir die Entstehung eines Steyr Schritt für Schritt miterleben. Nach einer kleinen Kaffeestärkung fuhren wir zum ältesten Donaukraftwerk Österreichs: Ybbs-Persenbeug. Dort gewannen wir spannende Einblicke in die grüne Stromerzeugung aus Wasserkraft und konnten zusätzlich eine Schiffsschleuse in Aktion erleben. Von dem Strom aus Wasser ging es weiter zu Mike’s Farm in Oxenburg – St. Pölten. Mike führte uns zu seinen Fischteichen und erläuterte uns seine Betriebsphilosophie der nachhaltigen und möglichst naturnahen Landwirtschaft. Bei einem gemütlichen Zusammensitzen mit Räucherforellen-Verkostung wurde unser Tag abgerundet.

Am Mittwoch verbrachten wir den ganzen Tag am Austrofoma-Gelände in Forchtenstein, Burgenland. Mit unserer außergewöhnlichen Eintrittskarte, einem Forsthelm, mischten wir uns unter die 20.800 Besucher und erkundeten den 5 km langen Rundgang. Dort konnten wir die neusten Maschinen und Gerätschaften diverser Aussteller bestaunen. Ausgestattet mit einer Menge neuen Forstwissens und einigen nützlichen Gadgets kamen wir das zweite Mal zufrieden, aber erschöpft in der JUFA Neutal an. Nachdem wir uns beim leckeren Abendessen gestärkt hatten, beendeten wir auch schon den dritten Tag.

Unser vorletzter Tag begann mit den Sonnenschweinen vom Labonca Biohof in Burgau. Nach einem zweiten Frühstück in Form einer Produktverkostung durften wir die glücklichen Schweine auf ihrer Ganzjahresweide besuchen. Anschließend besichtigten wir den ersten Weideschlachthof Europas, der ebenfalls zum Betrieb Laboncas gehört. Um auch ein wenig Kultur in unsere Reise zu integrieren, statteten wir der Hundertwasser-Therme und der dazugehörigen Geothermie-Anlage in Bad Blumau einen Besuch ab. Wie bereits zu Mittag stärkten wir uns auch am Abend in der Buschenschank Kober. Zuvor wanderten wir durch den Weingarten, um die Weinherstellung etwas genauer kennenzulernen. Um unseren letzten Abend der Exkursion gemeinsam zu genießen, war es uns eine Freude, auch das Endprodukt verkosten zu dürfen.

Auch der letzte Tag startete wieder mit einer interessanten und lehrreichen Besichtigung des Biohofes Schreiber, welcher sich intensiv mit dem biologischen Acker- und Obstbau beschäftigt. Zu guter Letzt erfuhren wir noch etwas über die Herstellung von Forstpflanzen bei dem Unternehmen Lieco in Kalwang, Steiermark.


An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Klassenvorstand, Herrn Stuhler, für das perfekte Planen und bei Frau Fuchs für die angenehme Begleitung herzlich bedanken!

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Abschlussexkursion Deutschland-Schweiz-Frankreich 5UT

Bericht von Alexander Haberl

Alles hat ein Ende, so auch unsere Reise in Ursprung. Wie feiert man das? Richtig, mit einer Abschlussexkursion! Diese führte uns quer durch drei Länder und hatte neben Spiel und Spaß auch das ein oder andere Lehrreiche und Interessante parat.

Wir starteten die Reise erst mal mit einer stundenlangen Busfahrt nach Singen in Deutschland. In der Region am Bodensee machten wir Halt und pausierten bei einem Obstbauern mit langen Reihen aus unterschiedlichsten Obstsorten. Nach der ersten Nacht ging die Reise weiter nach Schaffhausen in der Schweiz. Dort erwartete uns bereits der mächtig anmutende Rheinfall, dessen gewaltige Wassermassen sich majestätisch zwischen den Felsen hindurchwanden. Und das Beste: Per Boot konnten wir das Spektakel aus der Nähe betrachten, am unteren Ende des Wasserfalls, versteht sich. Diese Erfahrung schien auch wirklich jeden von uns zur Fotografie zu inspirieren. Und spannend ging es gleich weiter, nämlich ins Atomkraftwerk Beznau an der Aare, welche direkt am Kraftwerk vorbeifließt. Während einer Führung erzählten die Axpo-Mitarbeiter uns alles über die Funktionsweise der Maschinen, die vielen Sicherheitsmechanismen der Anlage und auch das Lagern der Abfälle wurde thematisiert. Anschließend besuchten wir das Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick und besichtigten Basel. Passend zum AKW wurde uns am folgenden Tag eine Frage beantwortet: Was geschieht mit den radioaktiven Abfällen? In Mont Terri, im französischen Teil der Schweiz, besuchten wir das Felslabor, eine Forschungseinrichtung, in dessen Tiefe in vielen Jahren radioaktives Material eingelagert werden wird, sodass es uns nichts mehr anhaben kann. Hierfür wurden wir mit Kleinbussen in den beeindruckend großen Stollen hineingefahren. Nun verließen wir erstmals die Schweiz und reisten nach Beaune in Frankreich. Den ersten Stopp stellte die kleine Senfmühle Fallot dar, die echten Dijon-Senf in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen produziert, welcher auch für eine Verkostung zur Verfügung stand. Ebenfalls in Beaune besuchten wir das Weingut Veuve Ambal mit seiner faszinierenden Weinproduktion.

Der nächste Tag war dann wieder etwas gemütlicher. Auf dem Weg nach Le Puy zeigte uns ein Landwirt seinen Betrieb mit Fleischrindern und eigener Direktvermarktung. In Le Puy angekommen, bekamen wir noch eine kurze Führung durch die schöne Stadt mit ihren gar mittelalterlichen Gassen und einer großen, imposanten Kathedrale. Der Tag darauf verlief ähnlich, so besuchten wir einen landwirtschaftlichen Betrieb, dieses Mal einen etwas kleineren, und wir besichtigten eine kleine Linsen-Fabrik. Der Rest des Tages galt der Erforschung der schönen Stadt Lyon, in der wir uns einige Stunden frei bewegen durften und das ein oder andere nette Plätzchen für uns entdeckten. Den Abend ließen wir dann am Rand von Genf ausklingen. Das Dessert kommt immer zum Schluss. Also was gäbe es am letzten Tag Besseres zu tun, als eine Schokoladenfabrik zu besuchen? Bei Maestrani in Flawil mag es keinen Schoko-Fall oder kleine Männchen geben, dafür punktete die Fabrik mit einer anschaulichen und bunten Führung mit gelegentlichen Schoko-Snacks hier und da. Im eigenen Schoko-Shop kam dann noch jeder auf seine Kosten. Es folgte eine lange Busfahrt, bis wir am Abend doch noch in Ursprung ankamen, um unsere Liebsten wieder in die Arme zu schließen und ihnen von dieser interessanten und abwechslungsreichen Reise zu berichten.


Danke an unseren Klassenvorstand Erwin Gierzinger, der das alles organisierte, und unsere Begleitperson Inge Vavrovsky, die ihn tatkräftig unterstützte!

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Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft, Ursprung
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