Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft
Ursprung

Spanienwoche 4. Jahrgang

Wir, die spanischen Native Speaker der 4UT und 4LW, hatten die Möglichkeit vom 18.02 bis zum 22.02 in einer Spanischsprachschule unsere Fähigkeiten zu perfektionieren. Am ersten Tag in der Schule wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Obwohl die offizielle Begründung dafür die Größe der Räumlichkeiten war, wissen wir doch alle, dass bei der Aufteilung auch die Intelligenz eine nicht minder geringe Rolle gespielt hat. Da wir die spanischen Unterrichtszeiten (Schulbeginn um 9:00 Uhr) als pädagogisch wertvoll erachten, wurde einstimmig beschlossen, dass wir auch in der Heimat erst um 9:00 Uhr zum Unterricht erscheinen. Jeden Vormittag von 9:00 bis 12:20 Uhr wurde uns die spanische Kultur näher gebracht, bis wir sie schlussendlich besser kannten als die Spanier selbst und mit Spaß und Spiel kam die Grammatik auch nicht zu kurz. (Hannah, Max & Magdalena)

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Ursprunger.Karriere.Forum



Von Franz Schmiedbauer


Die Idee ist einfach: Firmen, die MitarbeiterInnen suchen, treffen auf SchülerInnen, die in Kürze maturieren werden und Arbeit suchen. So geschehen beim zweiten Ursprunger. Karriere. Forum am 28. Februar in der HBLA Ursprung bei Elixhausen.

Rund 20 Firmen aus den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt stellten sich vor und die SchülerInnen konnten im Anschluss ins Gespräch mit einem möglichen Arbeitgeber kommen. Man lernt sich gleich einmal kennen und kann besser abschätzen, ob man zusammenpasst. Für einige haben sich auch ganz neue Möglichkeiten eröffnet, die sie vorher noch nicht wahrgenommen haben. Der Absolventenverband der HBLA Ursprung mit Florian Ortner und Reinhard Schröcker bietet ein Netzwerk, das im Beruf sehr hilfreich sein kann. Aber schon der Einstieg ins Berufsleben soll durch das Ursprunger. Karriere. Forum, das dieses Jahr schon das zweite Mal stattgefunden hat, erleichtert werden.

„Arbeitswelt im Umbruch. Braucht es noch Menschen?“ Unter diesem provokanten Titel startete die Veranstaltung, die von Frau Christine Mooslechner (Salzburger Bauer) geschickt moderiert wurde. Direktor Wimmer skizzierte in seiner Begrüßungsrede schon die zwei Möglichkeiten, wie man auf Veränderungen reagieren kann: „Wenn der Sturm der Veränderung kommt, kann man Mauern bauen oder Windmühlen!“

Frau Landesrätin Maria Hutter, die in der Landesregierung auch für das Bildungsressort zuständig ist, erklärte, dass es für Maturanten eine Möglichkeit geben werde, in einer verkürzten Lehrzeit bei guter Bezahlung einen Beruf zu erlernen. Nur so könne man dem Fachkräftemangel begegnen.

Frau Dr. Gertraud Leimüller, eine Innovationsexpertin und weithin bekannt für ihre wöchentliche Kolumne in den Salzburger Nachrichten, hielt das Impulsreferat. „Geht hinaus in die Welt. Seid neugierig und reiselustig! Ich war in Amerika, wo man sagt: Ja, du kannst das, wenn du wirklich willst. Dort habe ich den Glauben an mich selbst gelernt.“ Innovation kommt mit dem Generationswechsel, deshalb ist die junge Generation so wichtig. Und welche Rolle ist der Schule zugedacht? „Die Schule soll motivierte Selbstlerner heranbilden, weil lebenslanges Lernen immer wichtiger wird.“ Der Lehrer/die Lehrerin schlüpft in die Coaching-Rolle und begleitet den Schüler in seinen Interessen, so lautet zumindest die Idee. Zum Abschluss brachte Frau Dr. Leimüller noch ein sehr anschauliches Beispiel für Innovation: Früher wurden große Eisblöcke, die im Winter aus den gefrorenen Teichen geschnitten wurden, zur Kühlung von Bier und Lebensmitteln verwendet. Die Technik des Herausschneidens, des Transports und der Kühlung war hochentwickelt. Als der Kühlschrank erfunden wurde, war man nicht beunruhigt. „Diese Erfindung taugt nichts, sie wird vorbeigehen!“ So kann man sich täuschen. Es gilt also offen zu sein für Innovation.



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