Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft
Ursprung

Vielfalt lohnt sich!

„Vielfalt lohnt sich“ heißt die neue Ausgabe der Zeitschrift Land & Raum vom renommierten Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung.

Unter der Betreuung von Prof Astrid Weber erheben unsere SchülerInnen die Ackerwildkräuter und die Pflanzen der Muttertagswiese am Stiegl-Gut Wildshut.

Das Projekt ist in einem größeren Kontext zu sehen., der von Konrad Steiner gemeinsam mit Johann Reschenhofer von der BH Braunau, geplant und organisiert wird.

Nähere Informationen im Fachartikel >


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Abschlussreise Paris-Marseille 3 AL
Bericht von Veronika Norz

Am 14. September starteten wir, die 3 AL, unsere Abschlussreise nach Frankreich. Mit müden Gesichtern stiegen wir um 4 Uhr früh in den Zug, ahnungslos wie vielen Eindrücken an unserem ersten Ziel Paris auf uns warten würden. Angekommen am Pariser Ostbahnhof machten wir uns auf den Weg in unser Hostel in der Nähe der Bastille. Wie soll man sagen… Luxus war es keiner, aber erschwinglich für unser Klassenbudget. Am Freitagabend war unser erster Programmpunkt das weltbekannte Museum Louvre. Wir hatten eine Führung durch das eindrucksvolle Schloss mit seinen wunderschönen, einzigartigen Kunstwerken. So bot sich uns unter anderem der Blick über die Glaspyramide in das Herz der Stadt bei Abendstimmung.

Am Samstag bekamen wir eine Stadtführung, die eine Besichtigung von Notre-Dame inkludierte. Wir setzten mit einem Spaziergang entlang der Seine zum Eiffelturm fort und besichtigten anschließend noch das Bankenviertel La Défense. Am Abend gingen wir in ein schickes Restaurant und genossen typisch französische Spezialitäten. In den frühen Sonntagmorgenstunden wartete dann das Schloss Versailles in seiner vollen Pracht auf uns. Wir hatten das Glück, in der Warteschlange weit vorne zu stehen und somit konnten wir einen Blick in den fast leeren, imposanten Spiegelsaal erhaschen und den Schlossgarten bei wunderschönem Wetter genießen. Nach dieser Besichtigung fuhren wir zurück ins Zentrum und statteten dem Arc de Triomphe de l’Étoile sowie den Champs-Élysées einen Besuch ab. An diesem Abend hatten wir ein ganz besonderes Erlebnis: Wir starteten zur Tour Montparnasse, einem 59-stöckigen Hochhaus, auf dem sich uns ein atemberaubender Blick auf die Stadt der Liebe bei Nacht bot.

Am Montag um 5 Uhr früh wartete der Großmarkt Rungis, der größte Lebensmittelmarkt für Frischprodukte der Welt, auf uns. Auf einer Fläche von 232 Hektar erstrecken sich riesige Hallen für Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse, Käse und Milchprodukte sowie Schnittblumen. Nach dieser eindrucksvollen Führung schlossen wir unseren Aufenthalt in Paris im Künstlerviertel Montmartre, auf dem die Basilika Sacré-Coeur thront, ab. Auf die mit vielen Eindrücken gefüllten Köpfe wartete nun eine Zugfahrt zur Hafenstadt Marseille. Die zweitgrößte Stadt Frankreichs und 2013 nominierte Kulturhauptstadt Europas hatte auch etwas Entspannung für uns am Programm.

Am Dienstag verbrachten wir einen ganzen Tag am Strand und hatten Urlaubsfeeling pur: 30 Grad, traumhaftes sauberes Wasser und Sandstrand. Am Mittwoch starteten wir mit dem Bus weiter westlich in die weitläufige Region Camargue und besichtigten eine Stierfarm. Bekannt sind dort die Camargue-Stiere, die für Stierkämpfe (Course camarguaise) gezüchtet werden. Die weidenden Stierherden werden für die Kämpfe von den dort gezüchteten Camargue-Pferden ausgesondert (Triage). Als besonderes Highlight entpuppte sich das Zuschauen bei einem solchen Stierkampf in der Arena Saintes-Maries-de-la-Mer –kein Ursprunger Auge hat das je gesehen! Außerdem stellten wir fest, dass diese Tiere nicht nur als Kampftiere geeignet sind, sondern auch ein besonderer Gaumenschmaus sind.

An unserem letzten Tag hatten wir noch drei kulturelle Punkte am Programm: Am Vormittag eine Führung im MuCEM (Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers), am Nachmittag eine Bootstour durch den Nationalpark Calanques und einen Abschlussbesuch bei der Basilika Notre-Dame-de-la-Garde, von der wir einen großartigen Blick über die Stadt Marseille hatten. An den Abenden in Marseille kamen unser Spaß und unser geselliges Beisammensein nie zu kurz und wir konnten unsere Klassengemeinschaft noch einmal stärken, bevor wir ins Maturajahr starten. Wir alle durften auf dieser Abschlussexkursion viel erleben und viele Eindrücke sammeln - bei wunderschönem Wetter. Abschließend möchten wir unserer Klassenvorständin Frau Eibl und unserem Begleitlehrer Herrn Stehrer für das Organisieren und Durchführen dieser Reise unseren Dank aussprechen.
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Abschlussreise 5LW

Bericht von Alex Gruber

Am Montag, dem 1.10.2018, starteten wir, die 5lw, um 7 Uhr morgens von Ursprung weg Richtung Mühlviertel nach Sigharting zum Kürbiskernölerzeuger „Pramoleum“. Mit der äußerst interessanten Führung und Öl- bzw. Kürbiskernverkostung wurden uns Veredelung und Vermarktungsstrategien des Genossenschaftsunternehmens erklärt. Am Nachmittag ging die Reise weiter nach Niederösterreich ins Stift Zwettl, wo wir einerseits das Zisterzienser-Stift und andererseits die 90ha großen Fischteiche mit einer jährlichen Fischausbeute von 30t besichtigten.

Der durchwegs abwechslungsreiche Dienstag begann mit der Besichtigung einer Bauerngenossenschaft im Waldviertel, der Fa. „Waldland“. Dort werden von ca. 1000 Bauern aus der Region Sonderkulturen wie Schnittlauch, Johanniskraut, Mohn, usw. angebaut und später von den rund 170 Angestellten vermarktet, verkauft und weiterentwickelt. Nächster Stopp war die Firma „Vermigrand“ im Tullnerfeld –NÖ, wo uns die pfluglose Bodenbearbeitung inklusiver Regenwurmkultivierung sowie Kompostwirkung und Düngerherstellung direkt am Forschungsbauernhof nähergebracht wurde. Der Jahreszeit angepasst besuchten wir die Agrana - Zuckerrübenverarbeitung in Tulln. Aufgrund der enormen Trockenheit im vergangenen Sommer wurde bei 1700 ha Biorüben ein Ertragsverlust von bis zu 70% festgestellt. Zum Ausklang fuhren wir noch in die Buschenschank „Loiskandl“ Burgenland, welche mit 9ha Weinbau und 300 Sitzplätzen wirtschaftet. Außerdem wurden die 250m, Jahrhunderte alten Weinröhren in der Unterkellerung des Verarbeitungsraumes angesehen.

Mittwoch und Donnerstag war wieder Schwerpunkt Tierhaltung und Zucht. Mit der „Boafarm“, welche auf 320ha mit einem Tierbesatz von 700 Angus-Rindern in Direktvermarktung geführt wird, hatten wir ein passendes Objekt gefunden. Mit einer Stallanlage von 2,2 ha und dem EU-zertifizierten Schlachthaus finden wir hier ein gutes Beispiel für extensive Landwirtschaft. Das nächste Ziel war die Weinbergschneckenzucht „Gugumuck“ in Wien, wo uns der durchwegs aufwändige Prozess von der Aufzucht bis in die Küche und darüber hinaus gezeigt wurde. Zum Schluss wurden die Schnecken noch genussvoll verkostet. Der nächste Tag begann gleich mit einer Eisverkostung beim „Eis-Greißler“ in NÖ. Der Familienbetrieb mit ca. 50 Angestellten produziert täglich zwischen 1500 und 2000l Eis aus eigener Milch und verkauft dieses in einer seiner neun Filialen.

Der nächste Betrieb „Energiekreis Haller“ in Burgenland ist mit 1600 Stiere auf Strohhaltung, einer 1150kw Güllebiogasanlage und einer Mistseparation ein wahrer Pionierbetrieb. Zu guter Letzt besichtigten wir noch die Schokoladenfabrik „Zotter“ und verkosteten alle Schokoladenvariationen bis zum Platzen. Einen Ausklang fanden wir am Donnerstagabend in der wunderschönen Stadt Graz.

Alles in allem bekamen wir viele Einblicke in verschiedenste Vermarktungs- und Wirtschaftssysteme und konnten somit viel Neues kennenlernen. Bester Dank gilt unserem Klassenvorstand Hr. Prof. Stefan Graggaber für die perfekte Organisation und Hr. Scharnagl für die tatkräftige Unterstützung und Begleitung auf unserer Abschlussreise, Danke!
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Eine strahlende Reise durch die Schweiz- Abschlussexkursion 5UT

Bericht von Laura Schallmoser

Wir begaben uns für unsere letzte längere Reise in die Schweiz. Trotz der einen oder anderen Sprachbarriere war es eine sehr spannende und lehrreiche Woche. Begonnen hat die Exkursion mit einer fünfstündigen Busfahrt, unser erster Stopp war das Besucherzentrum der Axpo, in welchem wir viel zu Strom und seiner Erzeugung (in der Schweiz) erfuhren. Anschließend besichtigten wir noch das nahegelegene Flusskraftwerk, welches mit mehr als 100 Jahren Betriebslaufzeit zu den ältesten in Europa gehört. Abends konnten wir noch auf eigene Faust das kleine Städtchen Baden besichtigen, wo sich auch unsere erste Unterkunft befand. Früh am nächsten Morgen machten wir uns dann auf, um uns das ebenfalls sehr alte oder besser gesagt bewährte Kernkraftwerk Beznau zu besichtigen. Leider konnten wir weder mit Uranstäben jonglieren noch im Kühlbecken plantschen, so wie sich es der eine oder andere gewünscht hätte, aber wir konnten Eindrücke gewinnen, wie man es normalerweise nicht kann. Um beim Thema Radioaktivität zu bleiben, folgte auf das Kraftwerk ein Zwischenlager für nukleare Reststoffe. Bevor wir uns nach Lausanne, unserem nächsten Quartier aufmachten, machten wir noch kurz bei der Schokoladenfabrik Frey Stopp, wo nicht nur Unmengen von Schokolade verdrückt wurden, sondern der eine oder andere auch seinen wahren Schokoladentyp entdeckt hat oder die innere Praline zum Leben erweckt wurde.

Am dritten Tage stand vormittags ein sehr anspruchsvoller Punkt auf dem Programm: das CERN. Obwohl unsere Führung nur drei Stunden dauerte, rauchten die meisten Köpfe danach mehr als an einem 10 Stunden Schultag, doch unser 82 (!!) Jahre alter Guide, der zwar schon seit vielen Jahren in Pension ist, konnte mit seiner Faszination und Liebe zur Physik fast alle begeistern. Als Nachmittagsbeschäftigung gab es nur einen entspannten Stadtbummel durch Neuenburg. Für die Nacht ging es dann in die Berge, wo wir durch die Eigenbeteiligung beim Fondueessen gefordert wurden.

Am Donnerstag führte uns unsere Reise nach Mont Terri, dem Felslabor. Dort werden unterirdisch viele verschiedene Tests durchgeführt, besonderes Augenmerk wird aber auf Versuche zur Endlagerung stark radioaktiver Abfälle in Tiefenlagern gelegt. So schloss sich dort der Kreislauf und Fragen, die sich seit Beznau stellten, konnten schlussendlich geklärt werden. Nach den Rheinfällen (sie gehören immerhin zu den drei größten Wasserfällen Europas), machten wir uns auf zu unserer letzten Unterkunft in Schaffhausen. Am letzten Tag gab es vor der langen Rückfahrt nur mehr einen Programmpunkt, Gut Rheinau. Der Hof wird biologisch-dynamisch geführt, was wir bis zu diesem Zeitpunkt in solch einem Maßstab auch noch nicht gesehen haben, aber nach der köstlichen Jause alle nur unterstützen können.

Bei unserer Rundreise konnten wir alle neue Eindrücke und Erfahrungen gewinnen. Wir danken unsern Begleitlehrern Frau Oberkofler und Herrn Schweiger für die gute Organisation und Begleitung.
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