Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft
Ursprung
English Assistant Teacher

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This is Olivia Clinton, our English Assistant Teacher in the coming year. Olivia comes from the USA, she likes swimming, computer-gaming, agriculture und different cultures (like the Austrian one) and she has a message for you:"Never stop learning!" We wish you a nice time in Austria!

 

 




 

 

Prof. Leo Klinghofer im Ruhestand

Bericht Franz Schmiedbauer


Kapitel I „Leo´s wilde Jahre“

Wieder geht ein „Ursprunger Urgestein“ in Pension und nur mehr wenige Kolleginnen und Kollegen können Auskunft geben, was sich früher so zugetragen hat.
Bei meinen Recherchen über die wilden Achtziger- Jahre des jungen Kollegen Leopold Klinghofer nannten verlässliche Zeitzeugen, die aber anonym bleiben möchten, immer wieder folgende Begriffe: „Leo, der blonde Frauenschwarm!“, „Leo, das große Fußballtalent“, „Leo, der beste Tänzer auf dem Ursprungball“ „Leo, der wilde Biker“, „Leo und sein Citroen Ami 8“. Aus diesen Begriffen lässt sich dann doch ein einigermaßen anschauliches Bild zusammentragen.


Als Leopold Klinghofer, geboren 1954 im schönen Weinviertel, aufgewachsen in einem Schloss (Blaues Blut nicht ausgeschlossen) in der Nähe von Poysdorf, 1979 nach Ursprung kam, war das eine kleine Sensation. Am Sozius seines schweren Motorrades (Yamaha 650 Chopper) saß eine Dame mit dem poetischen Namen „Uschi Brausewetter“ und ähnlich dynamisch und von Wechsel geprägt waren die ersten Jahre. In den folgenden Jahren lernte Leo seine spätere Frau Gitti kennen und wurde schrittweise solider. Vor seiner Wohnung stand jetzt ein Citroen Ami 8 (wie so ein Oldtimer aussieht, kann man hier nachschlagen>), auf dem Dachträger war immer das Surfbrett montiert und symbolisierte Freiheit, Jugend und Sportlichkeit.


Womit wir gleich zum nächsten Stichwort kommen: Leo, das Fußballtalent, Leo, der „Mann mit dem Hammer“. Prof. Klinghofer war der Stürmerstar des FC Elixhausen. Besonders gefürchtet waren seine Torschüsse, teilweise aus zwanzig, dreißig Meter Entfernung, die den Gegner erzittern, das Elixhausener Publikum jedoch jubeln ließen. Bei den legendären Maturaspielen Lehrer gegen Maturanten war Leo unentbehrlich und als er einmal eine Kopfverletzung hatte, spielte er mit einem Motorradvollvisierhelm und „erzielte in diesem Spiel zwar kein Kopfballtor, aber ein Hammertor ins rechte Kreuzeck!“


Ein Höhepunkt in puncto Abenteuer war sicherlich das Jahr 1983, in dem sich Leo vom Unterricht freistellen ließ und in Montana/USA als Cowboy arbeitete. „Ja, wirklich, so richtig mit Pferd habe ich Kühe getrieben!“. Der Wilde Westen hätte ihn bald nicht mehr losgelassen, aber Gottseidank ist Leo wieder glücklich in Österreich gelandet. Seine Reitkünste hat unser Cowboy noch lange auf seiner Norikerstute „Anka“ unter Beweis gestellt. Wir müssen das erste Kapitel jetzt schließen, „weil das meiste zu diesem Thema kann man ja nicht so öffentlich schreiben!“ (übereinstimmendes Zitat der Zeitzeugen)


Kapitel II „Höhepunkt der Schaffenskraft“

„Prof. Klinghofer hat seine Projekte im Hintergrund vorbereitet und uns immer wieder überrascht. Er selber hat sich dabei nie in den Vordergrund gestellt, sondern immer im Dienste der Allgemeinheit gehandelt!“ (Direktor Josef Wimmer) Fünfmal war Leo Klassenvorstand und unter seinen Schützlingen finden wir berühmte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Herrn Landesrat Dr. Josef Schwaiger von der Salzburger Landesregierung.


Prof. Klinghofer war Betriebswirtschaftslehrer, unterrichtete Marketing und koordinierte über Jahrzehnte die Praxis in Ursprung.
Besonders erfolgreich waren seine „Junior Company“ Firmenprojekte, wo seine hochmotivierten Schülerteams nicht nur einmal österreichweit den ersten Platz erreichten. Vom Bundesministerium wurde er dafür als „Jugend Innovativ Projekt – Coach 2012“ ausgezeichnet.


Das „Viva Aronia“ Projekt durfte sogar nach Bukarest reisen und erreichte dort den 4. Platz. Was uns älteren Kollegen und Kolleginnen allen noch in Erinnerung ist: Der Ab-Hofverkauf im alten Ursprung Schloss unter Leitung von Prof. Klinghofer. Die vielen Weihnachts- und Frühlingskonzerte, die er und seine Frau Gitti organisiert, ja, die sie genau genommen ins Leben gerufen haben, wie es Kapellmeister Hans Santner richtig formuliert. Und das Projekt „Bauern helfen Bauern“, bei dem Leo mit Doraja Eberle den Opfern des Jugoslawien-Krieges in den Neunziger-Jahren half und einmal sogar mit 26 Schülern in Cuntic/Kroatien selbst mitanpackte. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich Prof. Klinghoferimmer auf der helfenden Seite befunden hat und seine altruistische Lebenseinstellung vielen Menschen zugutegekommen ist.

Kapitel III „Familie und Ruhestand“

Herr Klinghofer bezeichnet sich immer als Familienmensch. Seine beiden hübschen Töchter haben nach Lofer geheiratet und dort in Lofer werden Leo und seine Frau Gitti auch ihre Pension verbringen und „viel Zeit für die Enkerl haben“. Zeit wird Leo auch für seine zweite Wahlheimat Griechenland haben, wo er gleich jetzt einmal hinfahren wird, um einen großen Familienurlaub auf einer griechischen Insel zu planen.



Wir wünschen dir alle viel Glück im Kreise der Familie, bleib gesund, vergiss Ursprung nicht und genieße deinen wohlverdienten Ruhestand!



 Prof. Leo Klinghofer im Ruhestand Prof. Leo Klinghofer im Ruhestand Prof. Leo Klinghofer im Ruhestand Prof. Leo Klinghofer im Ruhestand Prof. Leo Klinghofer im Ruhestand
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