Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft
Ursprung

 Neu in Ursprung

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Direktor Wimmer hat in den Ferien erfolgreich „im LehrerInnentransfermarkt eingekauft“, wie man im Fußball sagen würde. Claudia Knieger tritt die Nachfolge von Prof. Klinghofer an, unterrichtet BWRW, organisiert die Sommerpraxis der Schüler und den Kopierbetrieb. Sie kommt aus Franking, OÖ, und interessiert sich sehr für den elterlichen Betrieb (Milchwirtschaft, Bio), den sie möglicherweise auch übernehmen wird. Die Ursprung-Absolventin (Jg. 2015) hat Agrarwissenschaften auf der Boku studiert und auch schon Unterrichtserfahrung an der Fachschule Otterbach gesammelt. Wir freuen uns über unsere neue Kollegin!

 

 

 

 

 

Bericht: Josef Scharnagl
Fotos: Franz Schmiedbauer & Bernhard Stehrer

Was würde der HBLA Ursprung fehlen, wenn es Musik und Chor nicht gäbe, wenn es keine Schülerinnen und Schüler gäbe, die Woche für Woche am Abend und vor Konzerten und Auftritten zu vielen zusätzlichen Probenterminen kommen und die bei allen festlichen Anlässen zur Stelle sind – VIEL! Auf alle Fälle würden Ursprung so tolle Abende wie das heurige FRÜHLINGSKONZERT, das am 29. Mai 2015, wiederum im, zum Konzertsaal umgewandelten, Turnsaal, über die Bühne ging, entgehen.

Selten findet man eine derartige Vielfalt musikalischer Richtungen von Klassik (Charpentier, Morley, Bach, Brahms, Watz, …) bis zum Pop (Robbie Williams, Fun, Mika, Sam Smith, …), vom Volkslied bis zur Saitenmusik in unterschiedlichsten Varianten, von Liedern aus der Chorliteratur bis hin zur Blasmusikliteratur im Gesamten und in Quartetten und Ensembles, eine BigBand, eine Böhmische, eine Brassband u.u.u.

Rund 400 Besucher bekamen ein mitreißendes Konzert geboten, mit vielen Höhepunkten und virtuosen musikalischen Leistungen. Es war für viele Maturantinnen und Maturanten, die uns 5 bzw. 3 Jahre lang musikalisch beschenkt haben, eine Art „Abschiedskonzert“ und bot ihnen die Gelegenheit, ihr musikalisches Können noch einmal zu präsentieren und die Besucher und Mitwirkenden genossen es sichtlich!

Christoph Oberascher etwa rückte die, meist etwas im Schatten stehende, Tuba als Soloinstrument ausdrucksstark in den Vordergrund, Roswitha Holzer und Philipp Laabmayr ließen an der Harfe und am Klavier eher leise und zarte, aber nicht minder virtuose, Töne zum Zug kommen. Matthias Wind und Florian Hechenblaikner spielten mit Tubabegleitung zünftig auf und die drei Maturanten aus dem Aufbaulehrgang – Martin Nagl, Johannes Auernig, Andreas Schwarz- in ihrer Alkabrassformation, präsentierten sich gemeinsam mit ihren Kollegen aus dem 2 AL wirklich als tolles „A-Team“. Valentin Stiegler ließ mit Christina Schwaighofer und Lukas Kammerstätter mit dem gefühlvollen Song „Stay with me“ die Popband „Clockjump5 alias Farbenspiel“ unplugged wiederauferstehen. Der Chor der Maturanten fasste diesen „Abschied“ wahrscheinlich nicht ohne Wehmut auf beiden Seiten zusammen. So viele gute Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger werden uns fehlen, da kann sich der künftige erste Jahrgang anstrengen. Aber da gibt es ja Gott sei Dank den „Nachwuchs“ aus den anderen Jahrgängen, der das Konzert ja überzeugend gestaltete.

Humoristischer Höhepunkt war der, von den Schlagzeugern rhythmisch dargestellte, ganz normale Lehreralltag „in the office“ mit originellen Schlaginstrumenten wie Kugelschreiber, Kaffeetassen, Computertastaturen u.a. – die vier Percussionisten hatten die Lacher auf ihrer Seite.

Josef Scharnagl versuchte als Sprecher wieder den roten Faden zu entdecken und stellte mit Texten von Max Dauthendey, Eugen Roth, Emma Buratti, Loriot, Hans Gmür und anderen die Bedeutung der Musik für unser Leben in den Mittelpunkt.

Der 2 AL Jahrgang kümmerte sich mit tatkräftiger Unterstützung von Christa Seidl wieder perfekt um alles drum herum, das erforderte wieder viel Einsatz und Zeit, vom einladenden Plakat über den Bühnenaufbau, die Gestaltung des Konzertsaals bis hin zum tollen Buffet.

Alle Beteiligten sei ein großes DANKE gesagt, besonders auch an die drei Musiklehrer, Elisabeth Muhr, Rupert Pföß und Hans Santner, die immer wieder den Spagat zwischen den Anforderungen einer fundierten Konzertvorbereitung und dem Unterrichtsalltag und den vielen zusätzlichen Terminen und Projekten schaffen, da gehört auf allen Seiten viel Ausdauer dazu.

Ursprung wäre ohne Musik und Chor ein großes Stück ärmer, das ist nicht nur nach einem solchen Abend klar und deshalb bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten ihre Motivation und Energie immer wieder aus dem gemeinsamen Musizieren und Singen schöpfen können und uns weiterhin mit ihrer Musik dabei helfen, unser Leben „von grau in bunt“ umzuwandeln! „Viva la musica!“
Frühlingskonzert 2015Frühlingskonzert 2015Frühlingskonzert 2015Frühlingskonzert 2015Frühlingskonzert 2015Frühlingskonzert 2015
 
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