Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft
Ursprung

 Neu in Ursprung

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Direktor Wimmer hat in den Ferien erfolgreich „im LehrerInnentransfermarkt eingekauft“, wie man im Fußball sagen würde. Claudia Knieger tritt die Nachfolge von Prof. Klinghofer an, unterrichtet BWRW, organisiert die Sommerpraxis der Schüler und den Kopierbetrieb. Sie kommt aus Franking, OÖ, und interessiert sich sehr für den elterlichen Betrieb (Milchwirtschaft, Bio), den sie möglicherweise auch übernehmen wird. Die Ursprung-Absolventin (Jg. 2015) hat Agrarwissenschaften auf der Boku studiert und auch schon Unterrichtserfahrung an der Fachschule Otterbach gesammelt. Wir freuen uns über unsere neue Kollegin!

 

 

 

 

 

Abschlussexkursion 3AL-Jahrganges
Bericht von Lisa Schiefer

In der Woche vom 20. bis 25. Oktober 2014 waren meine Klasse und ich auf Abschlussexkursion. Begleitet haben uns dabei unser Klassenvorstand Rainer Radauer und Leopold Klinghofer als Begleitlehrer.

Um 06:30 Uhr starteten wir mit dem Bus unsere sechstägige Reise Richtung Bayern in die Andechser Brauerei. Dort angekommen, hatten wir eine sehr interessante und aufschlussreiche Führung durch die Brauerei und deren Abfüllanlagen. Am Betriebsgelände befindlichen Heiligen Berg befand sich ein Kloster, in dessen Klostergaststätte wir nach der Führung einkehrten und zu Mittag aßen.

Gut gestärkt, setzten wir unsere Reise fort. Das nächste Ziel lag in Vorarlberg bei der Molkerei Metzler in Egg. Der von Ingo Metzler persönlich geführte Rundgang durch den Stall und die Schaumolkerei zeigte ein neues und komplexes System der Ziegen- und Kuhhaltung. Die Kühe hatten einen üblichen Laufstall, doch die Ziegen konnten über eine Holzkonstruktion in den ersten Stock zu den Besuchern gelangen. Dazu hatte Metzler noch einen Melkstand, in dem er Ziegen und Kühe gleichzeitig melken konnte. Nach der anschließenden Käseverkostung erwarteten uns bereits unsere neuen Mitfahrer. Der Busfahrer hatte mit offenen Türen neben dem Misthaufen geparkt, und somit waren etliche Fliegen in das Businnere gelangt.

Die kurze Fahrt nach Hittisau zu unserer Unterkunft verbrachten wir damit, die Anzahl der ungebetenen Gäste zu dezimieren. Nach dem Einquartieren im Ferienhaus Adler ging es zu einem unserer Klassenkollegen nach Hause. Andreas Schwarz erzählte uns detailliert alles, was wir von ihm wissen wollten. Seine Mutter kochte für uns ein traditionelles Abendessen: „Käsknöpfle“ mit Kartoffelsalat.

Nach einer gemütlichen Nacht im Adler machten wir am nächsten Morgen einen Abstecher zum Holzschuh Devich, bei welchem sich manche ein neues Schuhwerk zulegten. Mit den neuen „Hölzlern“ ging es weiter in den Bregenzerwälder Käsekeller. In dem riesigen Betongebäude hatten wir eine weitere Käseverkostung gleich neben der 70 Meter langen Reifekammer, die durch eine große Glaswand besichtigt werden konnte.

Mit vollem Magen, dem Bus, noch immer voller Fliegen, und guter Laune gingen wir die lange Fahrt nach Colmar (Frankreich) an. Am frühen Abend, mit einem kurzen Zwischenstopp an den Rheinwasserfällen in der Schweiz, kamen wir in der Jugendherberge an.

Der nächste Tag startete mit einer kleinen Stadtbesichtigung von Colmar und anschließender Fahrt zum Europapark in Rust. Den gesamten Nachmittag verbrachten wir damit, mit allen möglichen Fahrgeräten, die uns unterkamen, zu fahren. Nach dem griechischen Abendessen verbrachten wir unsere dritte Nacht in großen, beheizten Indianerzelten.

Am Donnerstagvormittag machten wir einen Abstecher an den Titisee, wo wir in den Andenkenläden stöberten, bevor wir zur Betriebsbesichtigung nach Meßstetten weiterfuhren. Der große, aus Holsteinkühen bestehende Milchviehbetrieb von Martin Huber, zusammen mit der eigenen Biogasanlage und zwei Melkrobotern, war sehr informativ und beeindruckend zugleich.

Hungrig und auch etwas müde vom langen Tag fuhren wir in unser Drei-Sterne-Hotel „Zum Rössle“, wo wir ein hervorragendes Abendessen genossen.

Am nächsten Morgen ging es weiter zu der Gedenkstätte des KZ Dachau. Mit dem vor Ort zur Verfügung gestellten Audioguide erkundeten wir das Gelände und hörten zu, was die Sprecher über die verschiedenen Ausstellungsstücke zu berichten hatten.

Nach der kleinen Stärkung in der Kantine der Gedenkstätte fuhren wir nach München. Den männlichen Anteil der Klasse zog es in die BMW Welt, den weiblichen jedoch, begleitet von Herrn Klinghofer, in das Sealifecenter und den Olympiaturm, in welchem wir ein super Foto von unserer Rutschpartie vom Turm herab schossen. Unsere letzte Nacht verbrachten wir in einem Jugendgästehaus in München.

Vor der Heimfahrt am Samstag besichtigten wir als letzte Station noch den Holsteinbetrieb von Martin Sigl in Glonn, der ebenfalls zwei Melkroboter besaß.

Erschöpft und voller positiver Eindrücke, bis auf die Fliegen, die bis zum Schluss treue Begleiter waren, kamen wir Samstagmittag in Ursprung an. Abschließend ist zu sagen, dass die Exkursion sehr viel Spaß gemacht hat und es schön war, eine letzte gemeinsame Reise mit der ganzen Klasse zu unternehmen.

Abschlussfahrten 5LW, 5UT, 3AL - 2014Abschlussfahrten 5LW, 5UT, 3AL - 2014Abschlussfahrten 5LW, 5UT, 3AL - 2014Abschlussfahrten 5LW, 5UT, 3AL - 2014Abschlussfahrten 5LW, 5UT, 3AL - 2014Abschlussfahrten 5LW, 5UT, 3AL - 2014


Abschlussexkursion 5 LW

Bericht von Roswitha Holzer

Voller Elan und Motivation starteten wir am Sonntag, 28. Oktober, in Richtung Bozen zum Ötzi – Museum, wo wir eine Führung erhielten und einen Blick auf die älteste Feuchtmumie der Welt werfen durften. Unsere erste Übernachtung verbrachten wir in Cremona, wo wir noch gutes italienisches Essen genossen und die Stadt besichtigten.

Die neue Woche begann für uns mit einer Verkostung bei Asti Moscato, der Schaumwein – Kellerei. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um uns die Traubenernte und die Verarbeitung anzusehen und es ergab sich auch eine gute Chance, für wenig Geld einen sehr guten Wein zu kaufen.

Am Nachmittag konnten sich die Spürnasen unter Beweis stellen: Bei der Trüffelsuche mit Jonny, einem ausgebildeten Trüffelsuchhund, wurden wir in die Geheimnisse der Trüffelbauern eingeweiht und durften bei einer anschließenden Verkostung auch Tartufo nero ( Schwarzen Trüffel) probieren.

Der Montagabend verschlug uns ins belebte Nizza, wo wir die Stadt besichtigten und im noch einigermaßen warmen Meerwasser baden gehen konnten. Unseren Parfumbedarf konnten wir in Grasse in der Parfumerie „Fragonard“ decken, wo wir auch eine Führung und viele Kostproben der verschiedensten Duftnuancen erhielten. Nachmittags haben wir Aix – en – Provence erkundet und haben dort eingekauft, gut gegessen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Der erste Höhepunkt am Mittwoch war der Pferdezuchtbetrieb in Arles. Dort konnten wir Kampfstiere, Carmague – Pferde und Reisfelder besichtigen und 8 routinierte Reiter durften auf den Carmaguepferden ausreiten. Vom Waten in der nahegelegenen Lagune bis zum Galoppieren war alles dabei und jeder Reiter kam auf seine Kosten. Zufällig konnten wir in Arles ein Training für einen Stierkampf besuchen, welches äußerst spannend und atemberaubend war. Da das Wetter einwandfrei war, nutzten wir die Gelegenheit um in Saintes – Maries – de – la – Mer baden zu gehen, um uns nach dem hitzigen Stierkampf abzukühlen. Viele von uns nutzten die Chance, um dort frische regionale Meeresfrüchte zu essen, welche jedem unterschiedlich gut bekommen sind.

Den 5. Tag unserer Abschlussreise starteten wir mit der Besichtigung der Meersalzproduktion „Salin d’Aigues Mortes“, wo wir 40m hohe Salzberge und farbenreiche Salzlagunen im Bummelzug sahen.

Die Meersalzgewinnung und Verarbeitung wurden uns dort näher gebracht und das Meersalz konnte zusammen mit dem würzigen Ziegenkäse, den wir auf dem Weg nach Annecy bei einer Besichtigung eines Ziegenbauernhofs mitgenommen hatten, verspeist werden.

Am Ende unserer Woche erhielten wir mit dem Besuch am Forschungsinstitut für Biologischen Landbau in Frick in der Schweiz einen fachlich sehr interessanten Vortrag über Obstbau und Milchviehhaltung und neben einer Betriebsbesichtigung auch noch ein hervorragendes Mittagessen. Nach einer Nacht in Baden in der Schweiz konnten wir uns mit dem Besuch bei der Schokolademanufaktur „Maestrani“ mit Glückshormonen volltanken und viel Neues über die Süßigkeit erfahren.

Am Weg zurück nach Ursprung wurden wir von Barbara Frick noch auf ein schmackhaftes Abendessen beim Bäckerwirt in Leogang eingeladen – vielen Dank dafür und ein herzliches Dankeschön an Herrn Gierzinger und Frau Vavrovsky für Organisation und Begleitung einer so schönen und unvergesslichen Woche.
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Abschlussexkursion 5UT

Bericht von David Schwarzenbacher

Am 06. Oktober 2014 war es nun auch für uns soweit- wir sollten die letzte große Reise als Klasse antreten. Diese führte uns keineswegs irgendwohin, das Ziel war die „ville de l’amour“, besser bekannt als Paris.

Bei unserem echt französischen Abenteuer begleiteten uns auch zwei tatkräftig unterstützende Lehrpersonen: unsere Reiseorganisatorin und Jahrgangsvorständin Frau OStR. Prof.inMag.a Eva Edhofer und unser Begleitlehrer Herr Prof. Dipl.- Ing. Stefan Graggaber.

Am Montag, dem 06.10.2014, ging es bereits um fünf Uhr morgens mit dem Bus auf nach Straßburg, unser erstes Zwischenziel auf der Tour. Nach einer knapp achtstündigen Busfahrt bezogen wir zuerst einmal unsere Unterkunft für diese Nacht und gingen dann alle zum Ab- und Anlegeplatz unserer Schiffsrundfahrt, die uns einen ersten Eindruck von den idyllischen, leicht verschlafenen und malerischen Kanälen Straßburgs lieferte. Noch vollkommen gebannt von den Impressionen der Schiffsfahrt, hatten wir dann auch noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und „la vie brillante“ Straßburgs kennenzulernen, bis wir uns dann gegen 19 Uhr zum gemeinsamen Abendessen wieder trafen. Selbstverständlich stand hier etwas typisch Nationales auf der Speisekarte unserer Klasse- einer der berühmten „Flam’s- Flammekuechen“, der einen ersten Einblick in die Welt der international renommierten französischen Küche für Gourmets vermittelte. Im Anschluss an das Mahl wurde dann in einzelnen Gruppen Straßburg unsicher gemacht, um auch ein wenig Ursprunger Lebensstil in der Stadt zu hinterlassen.

Nach einem kurzen Schönheitsschlaf ging es dann am Folgemorgen auch schon wieder um 8 Uhr los, denn unser nächstes Ziel war das weltbekannte Schloss Versailles, wo wir um 16 Uhr erwartet wurden, um das Schloss und seine Gärten zu erkunden. Durch Audiogeräte erfuhren wir hier etwas über den Sitz der französischen Königinnen und Könige, deren Leben am Hof und die Probleme, die sich im Laufe der Jahre ergaben.

Um circa 20 Uhr war es dann soweit, wir erreichten unser Reiseziel Paris - in all seiner bekannten Pracht, die vor allem durch den multikulturellen Einfluss geprägt wird, welche wir nach dem Check- In auch gleich erkundeten, indem wir Richtung Eiffelturm fuhren.

Am darauffolgenden Tag, am Mittwoch, dem 08.10.2014, ging es dann frisch und munter mit der Metro auf ins Zentrum der Metropole. Dort schlenderten wir ganz im Sinne von Hannah Monyer, welche meinte: „Wir erleben die Welt, indem wir uns durch sie bewegen“, durch die Stadt. So besichtigten wir den Louvre, Notre Dame, das Centre Pompidou, das renommierte Musee d’Orsay und den malerischen Montmartre, eine Anhöhe in der „ville de l’amour“.

Bei diesem Programm hatten am Abend dann alle sprichwörtlich „mächtig Kohldampf“, wir aßen im vorab reservierten Restaurant „Flunch“, wobei sich spätestens hier zeigte, wie wichtig Fremdsprachen als Mittel für transnationale Kommunikation sind.

Gut erholt und ausgeruht ging es dann am Donnerstag weiter mit der Stadtbesichtigung, welche wir mit einer Busrundfahrt starteten und wo wir noch die verbleibenden Highlights von Paris erkundeten. Von dort aus konnte dann jede Gruppe noch ein individuelles Nachmittagsprogramm zusammenstellen und auch schon den leider letzten Nachmittag und Abend in der schillernden Stadt genießen.

Am Freitag machten wir uns dann um circa 7:30 Uhr wieder auf die Rückreise nach Salzburg, wobei wir noch zwei Zwischenstopps auf dem Weg dorthin vor uns hatten.

Knapp zwei Stunden von Paris entfernt besichtigten wir in der traumhaften Champagne- Ardenne die Champagnerkellereien von „Pommery“ in Reims und den kleinen charmanten Ort selbst. Dort führte man uns durch die weltbekannte Champagnerproduktion und wir wurden dort nach der lehrreichen und äußerst interessanten Führung noch zur Verkostung des Produktes gebeten, die wir dankend annahmen.

Nach dem gelungenen Zwischenstopp war unser nächstes Ziel Ludwigsburg, wo wir um circa 20 Uhr eintrafen und den Abend für eine fakultative Abendgestaltung nutzen konnten.

Samstag war dann auch schon der letzte Tag unserer Abschlussreise, an dem wir um 10 Uhr das Mercedes- Benz Museum in Stuttgart besichtigten. Schon beim Eintritt überkam uns ein Hauch von nostalgischem Charme. Wir fühlten uns kurze Zeit autotechnisch im vergangenen Jahrtausend. Doch die modernen Flitzer der Automarke ließen nicht lange auf sich warten und bildeten auch ein Highlight der Ausstellung, sodass eigentlich für alle etwas dabei war.

Gegen Mittag brachen wir dann aber endgültig auf nach Ursprung, gefesselt von den vielen neuen Eindrücken und schwelgend in Erinnerungen an diese großartige Reise. Großer Dank gilt daher einmal besonders unserer Reiseorganisatorin und Jahrgangsvorständin Frau OStR. Prof.inMag.a Eva Edhofer und auch unserem Begleitlehrer Herrn Prof. Dipl.- Ing. Stefan Graggaber, sowie unserem Chauffeur Mathias, sie alle ließen sich von nichts so schnell aus der Ruhe bringen. –Damit bleibt uns nur mehr noch eines zu sagen: Au revoir Paris!
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