Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft
Ursprung

 

Ursprunger Weihnachtskonzert

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Die Ursprunger Schulgemeinschaft lädt auch heuer wieder zum Weihnachtskonzert 2018 ein. Termin: Donnerstag, 20. Dezember, 20.00 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Im Rahmen des Freifaches ENMT montierten wir gemeinsam mit den Unternehmen SinusPhotoVoltaik aus Neumarkt OÖ und Elektro Bugarschitz aus Seeham eine Photovoltaikanlage in Berndorf.

Der Wechselrichter samt Überwachungselektronik stammt von der Firma Fronius.
Dabei lernten wir nicht nur die nötigen handwerklichen Fähigkeiten, sondern erfuhren konkret am Objekt die technischen Hintergründe.)
Die Eckdaten:
18 monokristalline Solarmodule mit je 215W Nennleistung ( kWpeak)
1 Wechselsrichter mit 3600WAC für Netzparallbetrieb
Gesamtpreis: 11.020,- Euro. (inkl.)
Auf dieses kleine Häuschen soll die Anlage montiert werden. Das Dach ist genau nach Süden ausgerichtet. Das ist optimal. Leider ist die Dachschräge nur 22°. Das ist weniger gut. Das heißt nämlich, dass im Winter, bei flachem Sonnenstand, die Energieernte geringer ist. Auch der Schnee rutscht schwerer ab. Im Sommer ist dafür die Ernte höher. Besser wäre aber übers Jahr gesehen ein steilerer Winkel. Eine aufgestellte Montage hätte aber eine extra Genehmigung der Gemeinde bedürfen und ist optisch auch weniger ansprechend.
Anlieferung der Solarmodule. So ein kleines Packet und doch 3, 87 kWp.
Die Vorhut für die Sicherheit ist am Dach.
Ein Fangnetz wird montiert, damit keiner runterfallen kann.
Der Dachdecker hat das Fangnetz ein wenig belächelt, weil bei 22° Dachneigung sollte normalerweise kein Unfall passieren. Aber Vorschrift ist Vorschrift und Sicherheit geht vor.
Genaues Ausmessen ist das Um und Auf.
Suche der Sparren für die Hakenmontage
Damit der Haken gut aufliegt, muss man die Dachziegel etwas zurecht "flexen"
Manchmal muss man auch Holzbretter unter die Haken legen, um das Niveau auszugleichen
Die erste Querschiene wird angeschraubt.
Die Aluschienen sind genormte Profile für den Solarbereich.
Stoßverbinder, Montagehaken, Mittelklemmen lassen sich leicht montieren.
Die Schrauben passen genau ins Profil und sind mit wenig Werkzeug zu befestigen.
Bereits vorm Mittagessen war das Grundgerüst fertig.
  Die Solarmodule hatten die Maße 1,4m x 1m und wogen nur je 17kg
Ein Kran war nicht nötig. Man konnte die Module leicht via Leiter hoch transportieren
Die Gleichstromanschlüsse am Modul sind einfache Steckverbindungen
Ein Modul hat bei offenen Stromkreis 34V = Open circuit voltage (Voc)
Bei geschlossenem Stromkreis bei max. Leistung 27V = Voltage at Pmax (Vmpp)
Damit es zu keinen Verspannungen kommen kann, werden die Module mit einem Drehmomentschlüssel gleichmäßig festgeschraubt.
Genaues Arbeiten ist Voraussetzung. Alles muss "in der Waage" sein.
Die Module werden in Serie zu einem Strang verbunden, somit summieren sich die Spannungen auf. Wie viele Stränge dann parallel geschaltet werden, hängt vom Wechselrichter und der Anlagengröße ab. Unsere Anlage besteht aus nur einem Strang.
Alle Kabel und Kunststoffteile müssen UV-Licht beständig sein.
Nicht einmal 2 Stunden dauerte die Befestigung der Module.
In einem Strang bestimmt das "schlechteste" Modul die Gesamtleistung. Durch Beschattung eines einzigen Moduls käme es dann zu massiven Ertragseinbußen in der gesamten Anlage.
Das verhindern sogenannte ByBass Dioden, die dann das beschattete Modul aus dem Strang schalten.
Mit Stolz begutachteten wir unsere heutige Arbeit.
Wir leiteten noch das Kabel zum Wechselrichter im Haus und waren schon fast fertig. Der Blitzableiter fehlte noch, der konnte aber erst später montiert werden, weil die Maschine zum Einschlagen des 6m langen Erdspießes nicht gleich verfügbar war.
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